Hamburger Theaterfestival: Theater macht Schule

And the winner is: DarkNet!

Fotos:Hristina Kuzmanovska

Siegerehrung im Schauspielhaus

Fotos: Dorothee Welter-Hanau

DarkNet

Der Theaterkurs der 8. Klassen hat unter der Leitung von Frau Kuzmanovska ein Stück selbst verfasst und auf die Bühne gebracht - mit so durchschlagendem Erfolg, dass der Kurs Preisträger beim Hamburger Schultheaterfestival "Theater macht Schule" wurde. Der Auftritt auf der großen Bühne des Ernst-Deutsch-Theaters fand am 10. Mai um 13:45 statt, Mitschüler sowie die gesamte Lehrerschaft saßen gebannt im Publikum.

 

Zum Stück:

 

DarkNet

Wer verbirgt sich im Internet?

Unsere zwei Hauptdarsteller Marie und David kennen sich nicht aber eins verbindet sie. Der Chatroom „Freunde auf Knopfdruck“ im Internet! Für beide Hauptpersonen der Beginn einer Reise in die digitale Welt. Beide fühlen sich geliebt und verstanden und rutschen immer mehr in die Internetwelt ein. Ihr Kontakt wird so eng, dass sie ihre wirklichen Freunde ablehnen und sich nur noch im Internet aufhalten möchten. Doch dann kommt der Tag, wo sich die echten Charaktere hinter den falschen Profilen zeigen. Und diese sind nicht so freundlich wie zu Beginn der digitalen Freundschaft. Unsere Hauptpersonen rutschen in eine böse und unübersichtliche Welt ab, bis diese sie sogar in ihre eigene Realität einholt und bedroht.

 

Hristina Kuzmanovska

E-Mail an Hristina Kuzmanovska

Auf großer Bühne

Nachdem der Theaterkurs S1 von Frau Kuzmanovska als Sieger des Wettbewerbes "Theater macht Schule" sein selbstgeschriebenen Theaterstück im Schauspielhaus zeigen dufte, wurden die Schülerinnen und Schüler zusätzlich im Hamburger Rathaus geehrt.

 

Hristina Kuzmanovska

E-Mail an Frau Kuzmanovska

 

„Ich kann nicht, Frau Kuzmanovska. Mir ist schlecht!“, tönte es bei der Generalprobe backstage aus verschiedenen Ecken.  Aufregung griff um sich. Doch dann rief Frau Kuzmanovska die Schauspieler noch einmal in einen engen Kreis, eine letzte Stimmübung und „toi toi toi“, dreimal über die Schulter spucken, alter Theateraberglaube, „unberufen“. Nina, die Produktionsleiterin am Schauspielhaus, machte die letzte Durchsage: “In zwei Minuten ist Einlass. Alle auf die Plätze!“

 

Am Dienstagnachmittag führte der S2-Kurs Darstellendes Spiel unter der Leitung von Hristina Kuzmanovska  „Kindheitsträume“ im Malersaal des Schauspielhauses auf.

Beim Hamburger Festival „Theater macht Schule“ hatte die Gruppe mit ihrem selbst geschriebenen Stück einen der begehrten Hauptpreise gewonnen und wurde dafür mit einer  professionellen Aufführung auf der ältesten Sprechbühne Deutschlands belohnt.

„Was wollten wir einmal werden? Wohin bringen uns unsere Kindheitsträume? Wo enden sie? Ein Kind möchte Straßenmusiker werden, doch das wird in seiner überambitionierten Familie nicht akzeptiert. Das Stück konzentriert sich auf ganz unterschiedliche Kommunikationskanäle: Welche Sprache hat ein Kind mit seinen Eltern, welche mit seinen Freunden und welche mit der Gesellschaft?“

So haben die Schülerinnen und Schüler ihr Anliegen im Pressetext  zusammengefasst. In vier kurzen Szenen, die Jugendliche in der Auseinandersetzung mit ihren Familien und ihren Freunde zeigten, brachten die Schauspieler auf den Punkt, welchem Druck ihre Generation sich heutzutage ausgesetzt fühlt: „Was wenn ich nur durchschnittlich bin?“ – Mit ihren Ängsten, Zweifeln, ihren Träumen waren alle Protagonisten allein gelassen. Hannah Jahn und Nastran Adel stellten diese einsame Lage besonders berührend dar. Aber auch allen anderen Darstellern gebührt ein großes Lob für die Glaubwürdigkeit, mit der sie ihre Rollen füllten. Gerahmt wurden die vier Szenen durch eine eindrucksvolle Choreographie, in der alle Darsteller, mit weißen Gesichtsmasken uniformiert, sich aufstellten und einen zwingenden Rhythmus klatschten.

Ganz am Ende stand nur noch Hannah auf der leeren Bühne, klatschte leise weiter und ging ab. Eltern, Mitschüler und Lehrer wurden ohne happy end in ihren Alltag entlassen.  Und sahen „betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen.“

Im Rahmen der Hummelsbütteler Theaterwoche werden die „Kindheitsträume“ im Juli noch einmal für die Schulgemeinschaft aufgeführt. Nicht verpassen!

 

Dorothee Welter-Hanau


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