Patenausbildung

Jedes Jahr werden die  neuen Paten auf der Syltreise fit gemacht für ihre Schützlinge aus den fünften Klassen.

Foto: Sebastian Paul

Das Paul/Reimers-Paten-Bootcamp

 

"Als Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht bezeichnet. Eine Patenschaft unterscheidet sich von einer Partnerschaft darin, dass die beiden Teilnehmer nicht gleiche Rechte und Pflichten besitzen, sondern eine einseitige Fürsorgeaufgabe wahrgenommen wird." (https://de.wikipedia.org/wiki/Patenschaft).

 

Das sagt Wikipedia zu dem Thema Patenschaft. Nur eines hat der Schreiber des Artikels vergessen. Die besonderen Paten des GHBs.

Mit Nettigkeit, Aufgeschlossenheit und Fürsorge kümmern wir uns bald um unsere Patenklassen, denn: Das haben wir in einem Paten-Bootcamp gelernt.

Bahnhof Altona, Gleis Neun, 09.06., 9:40 Uhr. Die zwölf heranwachsenden Paten aus den achten Klassen treffen sich mit Sebastian Paul und Marcus Reimers, um ihre Reise nach Sylt zur Jugendherberge Puan Klent zu beginnen. Dreieinhalb Stunden Fahrt und danach mit dem Bus zur Herberge. Dort angekommen, sind alle müde und erschöpft. Doch trotzdem wird der Weg zum Strand ins Visier genommen. Am Nachmittag findet das erste offizielle Treffen der Paten in der Möwe, dem Aufenthaltsraum der Ankömmlinge, statt. Auf dem Plan: Soziale Spiele zur Integration, zum Zusammenhalt und natürlich auch zum Kennenlernen. Wieso wir Paten geworden sind und was uns motiviert hat, waren die erste Fragen, die jeder beantworten musste. Tenor: Wir selbst hatten Paten in der fünften Klasse, und das hat uns allen gefallen. Die erste Sitzung ist relativ kurz. Danach: Freizeit und Essen. Bettruhe ist für 22:00 Uhr vorgesehen... Naja, fast das Gleiche wie 00:30 Uhr.

 

Aufstehen um 8:00, Frühstück um 9:00 Uhr. Danach treffen sich alle in der Möwe. Thema: Spiele zum Sozialen Lernen. Ein Buch mit 50 verschiedenen Spielen soll uns dabei zur Seite stehen. Jede Gruppe bereitet ein paar Spiele vor, natürlich am Strand. Schwimmen vorher ist aber Pflicht. Das Testen der Spielauswahl wird in die Herberge verlegt. Nach all den lehrreichen Spielen, nach all der Anstrengung, gibt es Freizeit. Um 22:00 Uhr treffen sich alle mit der Begleitung schon wieder in unserem Aufenthaltsraum. Wir spielen ein Klatschspiel an einem langen Tisch. Herr Paul ist Weltmeister. Herr Reimers nur Vize. Schlafen, wie immer, nicht vor 23:00 Uhr.

 

Der letzte Tag ist sehr kurz, wir nehmen nämlich einen Bus früher als vorgesehen. Trotzdem wird uns die Aufgabe gestellt, ein Ei mit natürlichen Gegenständen so zu verpacken, dass es aus drei Meter Höhe geworfen werden kann, ohne zu zerbrechen. Nur eine von vier Gruppen schafft das. Danach heißt es: Zimmer räumen, fegen und lüften. Schließlich treffen wir uns ein letztes Mal in der Möwe, um zu besprechen, wie es uns gefallen hat und ob wir uns unserer Aufgabe gewachsen fühlen. Ein einstimmiges "JA" zu der letzten Frage. Die erste wird mit "war mega geil" und "richtig gut" beantwortet.

Mittagessen steht für uns eine Viertelstunde früher an, damit wir noch das "Deutsche Rindergulasch" genießen dürfen. Nach dem Essen schleppen wir die Sachen zum Bus und treten die Rückfahrt an. Leider. Wieder Busfahren und dreieinhalb Stunden Zugfahrt. Zu Hause angekommen, haben wir alle erst einmal einen Hitzeschock. 25°C und schwül in Hamburg. Wir sind alle glücklich, dann doch wieder zu Hause zu sein.

Fazit: ein riesiges Dankeschön an Sebastian Paul und Marcus Reimers für die geniale Zeit. Auf ein gutes Paten-Dasein!

 

Theo Pauli

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