Dänemark-Austausch


Seit 2010 besteht der Austausch mit Dänemark

Fotos: Kit Tang Schönfeld

Der Gegenbesuch aus Dänemark

Zwölf Schüler aus dem Jahrgang S1/S2 nahmen dieses Jahr am Dänemark-Austausch teil. Schon seit 2010 besteht dieser Austausch zwischen dem Nærum Gymnasium in Nærum, und mittlerweile auch dem Marie Kruses Gymnasium in Farum, beide nördlich von Kopenhagen gelegen.

Im September besuchten wir das Marie Kruses Gymnasium, und letzte Woche vom 19.-22. April kam der Gegenbesuch aus Dänemark mit ihren beiden Deutschlehrerinnen, Wiebke Petrovitz und Lone Holm, die auch schon beim allerersten Mal dabei war.

Die Wiedersehensfreude beim Abholen am Hamburger Hauptbahnhof war groß!

Das Programm war bunt und vielfältig, nach den Wünschen aller geplant und hat viel Spaß gemacht! Die Dänen hospitierten im Unterricht und gemeinsam unternahmen wir Ausflüge in Hamburg: Stadtrundgang mit Besuch der alten Hammaburg, der Elbphilharmonie und der Hafencity. Wir machten eine Hafenrundfahrt, liefen durch den alten Elbtunnel und besuchten das Miniaturwunderland. Am Freitagabend hatten die Schüler Zeit für einen Dom-Besuch. Ob der Dom wohl im Vergleich zum Kopenhagener Tivoli überzeugen konnte?

Am Sonnabend nahmen wir schweren Herzens von den Dänen Abschied. Der Besuch kam uns viel zu kurz vor. Gerade sind sich alle wieder näher gekommen, da ...

Die neu entstandenen Freundschaften und Kontakte zwischen unseren beiden Ländern werden aber mit Sicherheit bestehen bleiben.

 

Kit Tang Schönfeld

E-Mail an Kit Tang Schönfeld


Die Reise nach Dänemark

Der fast schon traditionelle Dänemarkaustausch fand auch dieses Jahr statt und wir fuhren mit zwölf Schülern und Frau Schönfeld um 9:28 Uhr nach Farum. Die Hinfahrt verbrachten wir mit dem ausprobieren unser doch sehr spärlichen Dänischkentnisse. In Farum angekommen wurden wir von unseren Austauschpartnern begrüßt und machten uns auf den Weg zur Schule – eine Privatschule, der man das vorhandene Geld wirklich ansah! Im positiven Sinne. Nach einem kurzen schokoladenhaltigen Begrüßungsessen – was einigen der Deutschen vielleicht zu gut geschmeckt hatte – ging es in die Gastfamilien. Der Abend wurde zum Kennenlernen genutzt und alle waren zufrieden. Am nächsten Morgen trafen wir uns in der Schule und verbrachten dort auch den ganzen Tag. Wir lernten uns und unsere Austauschpartner besser kennen, machten eine Rallye durch die Schule und durften Teil des Feueralarms sein. Mit Island-Jubel ging es zurück in die Schule. Den Nachmittag verbrachten wir in den Familien um uns dann am Abend zu einem gemeinsamen „hygge“ zu treffen. Im Lehrerzimmer gab es ein tolles Buffet und es wurden die einen oder anderen Spiele gespielt. Der Freitag begann für uns alle mit Unterricht und der Erkenntnis, dass das Wichtigste an Deutschland „human rights“ sind... Gearbeitet wurde da übrigens ausschließlich mit Laptops, Papier kannten die Schüler gar nicht. Nach dem Unterricht fuhren wir gemeinsam nach Kopenhagen. Nach der Besichtigung von Rosenborg und einer Kanalfahrt konnten wir unsere Freizeit auf der „Paper Island“ genießen, einer Insel voller Essen. Anschließend war der Nachmittag frei und wir mussten für 75 Kronen (!!!) zurück nach Farum fahren. Dagegen sind 6€ für eine Tageskarte ein Witz!

Am Samstag ging es dann zum zweiten Mal nach Kopenhagen, dieses mit einem etwas gedrängtem Programm: Treffen um 11:00 Uhr am runden Turm, ein Aussichtsturm in Kopenhagen, welcher anstatt eine Treppe zu besitzen, einfach im Kreis bergauf gepflastert ist. Nach dem wir den (wirklich schönen) Ausblick genossen hatten, bekamen wir in Vierergruppen (2 deutsche+ jeweilige Austauschpartner) den Auftrag, deutsche Spuren zu finden, die sich in der Umgebung befinden und davon ein Foto zu machen. Um 13:00 Uhr ging es dann in ein vermeintlich vegetarisches Restaurant, welches sich (zum Glück) doch als „normales“ herausstellte und uns einen leckeren Burger zubereitete. Wer die Polit-Serie „Borgen“ kennt, wird sich an den Parlamentssitz erinnern, vor welchem wir nach dem Essen die Ergebnisse der Rallye vorstellten. Anschließend war der Nachmittag zur freien Verfügung, die meisten von uns deutschen gingen noch in der schönen Innenstadt bummeln oder einen Kaffee trinken. Der Abend war dann frei in den Familien. Am Sonntag war Abreise, bis zum Treffpunkt um ca. 14:00 Uhr war nochmal Zeit in den Familien. Im Endeffekt schade, dass der Aufenthalt nur so kurz war, da es fast allen gut gefallen hat. Rückblickend gesehen waren es viereinhalb schöne Tage, die wir jedem ans Herz legen können, auch im Hinblick darauf, dass man danach deutlich weniger Probleme hat Englisch zu reden, da man sich einfach daran gewöhnt, Dinge zu sagen. Danke auch an Frau Schönfeld, die die Reise ermöglicht hat!

 

Hannes Boddin und Leon Witte

E-Mail an Hannes Boddin