TUSCH - das Finale auf Kampnagel

OHNE PAUSE

Fotos: Dorothee Welter-Hanau und Matthias Schröder

Layout: Sebastian Könnicke

Unter dem Titel „Short Cuts. Ohne Pause“ präsentierten die TUSCH-Projekte am vergangenen Freitag auf Kampnagel ihre Arbeiten aus dem zu Ende gehenden Schuljahr.

Den Auftakt setzte mit „FRUIT LOOPS oder MY JOB IS A MOB“ die AG der 5. und 6. Klassen mit einer Choreographie von Nora Elberfeld und Anna Wessel (Assistenz). Aus einem musikalischen Endlos-Loop bewegten sich die Tänzer einzeln heraus und wurden allmählich Teil eines tanzenden Tableaus. „Aus Alltagsbewegungen werden krabbelnde Tiere, gesichtslose Kreaturen zerschmelzen und stehen wieder auf. Die Suche nach dem gemeinsamen Moment trifft auf Unendlichkeitsschleifen: Alles ist einsam, alles ist gemeinsam.“ (Alle Zitate auch im Folgenden aus dem Programmheft)

Das zweite Stück des Nachmittags „Ohne Pause“ verdient umso mehr Aufmerksamkeit, als viele der Bewegungsphrasen, angeleitet durch Patricia Carolin Mai als Choreographin, von den Schülerinnen selbst entwickelt wurden. Die fünf Schülerinnen aus den 8. Klassen, die sich am Freitag mutig für eine vormals größere Gruppe auf der Bühne zeigten, demonstrierten in Soli, in Duetts und als Ensemble das tänzerische Können, das sie sich erarbeitet hatten. Die spielerischen Klänge eines Jazzstückes setzten sie genauso virtuos um wie die harten Beats von Nirvana.

Die folgende Pause war programmgemäß „Ohne Pause“. Im Probenraum zeigte die Tanz-AG Stücke unter Regie von Joanna, Joan und Venetia sowie Lara (alle 10b), während im Nebenraum die unter Anleitung von Frau Schönfeld entstandenen „Energizer“-Videos liefen.

Danach führten vier Schülerinnen von Klasse 7 bis S2 und Herr Rademacher „Eine Handvoll“ nach einer Choreographie von Patricia Carolin Mai vor, ein Tanzstück mit dem scheinbar unmöglichen Ziel, die Handschrift jede/s Einzelnen zu vereinen. „Es entsteht Verbindung, auch zwischen Sprache und Bewegung, in Kontakt und Zusammenarbeit, unter Stress – wie Gesten, Unterschiede und Zeichen bewegt erzählen.“

„Kein TUSCH-Projekt“ bildete schließlich den Schlusspunkt und Abgesang auf das vergangene Schuljahr. Die Leiter des Tuschprojektes setzten sich dem Publikum gegenüber auf Stühle und fixierten die Menge. Sie rückten näher, hielten den Blick, bis sie am Bühnenrand angelangt ihre Stühle abtrugen und den Raum für die Kollegen freigaben. Diese liefen mit gemessenen Schritten quer über die Bühne, ohne einander zu treffen, zu begegnen, zu erkennen.

„Dieses Stück handelt vom Scheitern von TUSCH als fächerübergreifendes und die Schule im Ganzen umfassendes Projekt. Es geht um das Warten, das Warten auf Unterstützung, Aufmerksamkeit, Umarmung, Bewegung, Impulse. Aber es war ein ganz normales Schuljahr, nebenbei lief TUSCH.“

 

Dorothee Welter-Hanau

 

 


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