Theater macht Schule

Die 6b führte im Rahmen des Wettbewerbs "Theater macht Schule" ihr preisgekröntes Stück auf Kampnagel  auf.

Foto: Dorothee Welter-Hanau

Was bedeutet es, ein Mädchen/ein Junge zu sein? Was darf ein Mädchen? Was darf ein Junge nicht?

„Gender und Role“ – mit diesem anspruchsvollen Thema haben sich die Schülerinnen und Schüler der 6b zusammen mit Frau Kuzmovska und Herrn Rademacher in ihrem gleichnamigen Theaterstück befasst. Sie wollten wissen, inwieweit Rollenbilder die Lebenswelten und das Selbstverständnis von Kindern und Jugendlichen heute beeinflussen. Am Sonntag, den 3.6.2018 haben sie ihre preisgekrönten Ergebnisse im Rahmen des Wettbewerbs „Theater macht Schule“ auf Kampnagel präsentiert.

 

Besonders eindrucksvoll war die Szene, in der sich das Ensemble in zwei nach Geschlechtern sortierten Reihen jeweils am seitlichen Bühnenrand aufstellte. Nachdem die Schauspieler in der Eingangsszene in lockeren Grüppchen auf der Bühne gesessen hatten, kam mit dieser straffen Aufstellung Anspannung auf. Die steigerte sich, als sich zwei Mädchen aus ihrer Kolonne lösten und auf die Reihe der Jungs zugingen. Plötzlich schlugen sie ein Rad, eine machtvolle Demonstration des Gefühls, ein Mädchen zu sein. Das ließen die Jungs nicht auf sich sitzen. Ganz alleine trat ein Junge vor, fixierte die Mädchen und führte souverän einen Breakdance vor.

Das Battle mit Jungs- und Mädchenposen ging einige Runden hin und her, dann lösten sich die Reihen auf. Aus den festgelegten Rollen auszubrechen war jedoch nicht vorgesehen. Denn als ein Junge lautstark den Wunsch äußerte, Ballett zu lernen, fielen die anderen Jungs über ihn her, hielten ihn fest und beschimpften ihn.

 

Am Ende des kurzen Stückes löste sich die Spannung. Die Perspektive wurde offener. Allein und in Gruppen bewegten sich die Schauspieler auf der Bühne, als diskutierten sie das Geschehene und probierten neue Möglichkeiten aus. Ein Zeichen des Übergangs, ein offener Schluss. In der Theaterwoche wird die Klasse ihr Stück noch einmal an der Schule aufführen und weitere Szenen präsentieren. Wir sind gespannt.

 

Dorothee Welter-Hanau

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