Plastikfrei leben?!


Eine Woche ohne Plastik - die Challenge der 9c

Fotos: 9c

Die 9c hat im Rahmen des Geographieunterrichts ausprobiert, wie es ist, eine ganze Woche (so gut es geht) auf Plastik zu verzichten.

Insgesamt dauerte das Projekt zwei Wochen. In der ersten Woche haben wir aufbekommen, das Gewicht des Plastikmülls zu ermitteln, der in unseren Familien in einer Woche anfällt. Es kamen unterschiedliche Werte heraus, weil die Anzahl der Familienmitglieder auch nicht immer gleich ist. Aus der Klasse haben insgesamt 14 Schüler und deren Familien an diesem Experiment teilgenommen. Der „normale“ Plastikverbrauch lag nach der ersten Woche bei 18,64 kg.

Nachdem wir diese Zahlen abgefragt hatten, wurden ein paar Meinungen zu dem Projekt und zum Gewicht des Plastiks abgegeben. Der Großteil der Schüler war der Meinung, dass es echt schwer werden könnte, auf Plastik zu verzichten, da ja fast alle Lebensmittel in Plastik verpackt sind.

Dann ging die zweite Woche auch schon los, in der wir versuchen sollten, möglichst plastikfrei einzukaufen. Nebenbei muss ich anmerken, dass wir das Experiment in der Woche um Ostern herum veranstaltet haben, dadurch wurde es nochmal schwieriger. Natürlich sollten wir nach dieser Woche wieder das Gewicht des Mülls messen: Jetzt lag es nur noch bei 15,3 kg. Der Verbrauch an Plastik hatte sich verbessert!

Wir haben also 3,34 kg weniger Plastikmüll produziert. Das ist schon eine gute Zahl! Unsere Vermutungen haben sich aber bestätigt, dass es viel schwieriger und vor allem aufwändiger ist, auf Plastikverpackungen zu verzichten. Man muss viel mehr planen.

Die Corona-Zeit hat es uns ebenfalls erschwert, da wegen der Hygienemaßnamen nicht jeder Supermarkt die eigenen, von zu Hause mitgebrachten Behältnisse annehmen und befüllen darf. Wenn dies erlaubt gewesen wäre, hätte es bestimmt besser geklappt.

 Generell ist Plastik sparen sehr wichtig, speziell für die Umwelt, aber auch für unsere Gesundheit. Wenn jeder ein bisschen darauf achten würde, was er einkauft, hätten wir nicht so ein großes Problem mit der Menge an Plastik und Mikroplastik.

Ich persönliche finde, die Menge an gespartem Plastik ist beeindruckend! Ebenfalls war das Experiment eine gute Erfahrung, durch die man nochmal mehr darauf achtet, wieviel Plastikverpackungen überflüssig sind. Ich habe mal ausgerechnet, wie viel Plastik wir eingespart hätten, wenn die ganze Schule, also 718 Schüler, mitgemacht hätte: Dann wären es tatsächlich knapp 172 Kilo eingesparter Plastikmüll gewesen.

 

Sophie (9c)